• 03.07.2018
  • 08:23 Uhr

EU-Politiker will Ostsee-Robben erschießen lassen

Sie würden den Heringsbestand und damit die Fischerei gefährden.

Eine Kegelrobbe am Strand.

Tier- und Naturschützer waren begeistert. So viele Kegelrobben gab es schon lange nicht mehr am Greifswalder Bodden. Über 300 Tiere sind dort im März gezählt worden. Im Vorjahr waren es noch 150.

Bei den Fischern dagegen stößt der wachsende Robbenbestand an der deutschen Osteeküste auf wenig Gegenliebe. Denn die Tiere ernähren sich natürlich von Fisch – und so haben Wissenschaftler zuletzt ein Heringsfangverbot für 2019 gefordert, damit die Tiere ausreichend davon bekommen.

Um den Heringsbestand zu schützen, will nun aber der EU-Abgeordnete Werner Kuhn die Kegelrobben sogar abschießen lassen. Andernfalls würden Fischer womöglich ihre Existenzgrundlage verlieren, hieß es. Eine Robbenregulierung müsse her, die auf diese Weise funktionieren könne. Beschlossene Sache ist das aber noch nicht.

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