Erste Hilfe für Igel: Diese Tipps sollten Igelhelfer unbedingt beachten

Helfen, aber richtig! Diese Tipps sollten Igelfreunde unbedingt beherzigen.

Die Tage werden wieder kürzer und die Nächte zunehmend kälter: Jetzt beginnt die Zeit, in der es für Igel problematisch wird, ausreichend Nahrung zu finden. Während die jüngere Tiere jetzt alles versuchen, um sich weitere Fettreserven anzufuttern, begeben sich die ältere Tiere bereits auf die Suche nach einem Winterquartier.

Zurzeit ist die Wahrscheinlichkeit also groß, dass sich in Einfahrten, Gärten und Hinterhöfen die Wege von Mensch und Igel kreuzen. Ganz wichtig hierbei: Nicht jeder gefundene Igel benötigt Hilfe. Per Gesetz ist es sogar verboten, die unter Naturschutz stehenden Tieren aus ihrem natürlichen Umfeld zu reißen. Eine Ausnahme gilt natürlich für offensichtlich kranke oder verletzte Tiere. Igel-Finder sollten sich zur Sicherheit mit einer Igelstation oder einem Tierarzt austauschen.

Ziel der Igel-Helfer muss laut den Experten von „Pro Igel" sein, „die Tiere so bald wie möglich wieder gesund in die Freiheit zu entlassen." Wurden Igel in der Vergangenheit zum Überwintern in Schuhkartons gesetzt und zum Überwintern im Keller geparkt, rät der Naturschutzbund (NABU) genau davon ab.

Wer den Tieren stattdessen ein Winterquartier stellen möchte, kann dies ganz einfach in seinem Garten tun. Wie das aussehen soll, erklärt der Kollege vom NABU hier im Video:

 

https://www.youtube.com/watch?time_continue=3&v=SRBTHfuyTc0

 

Und wem tatsächlich ein hilfsbedürftiger Igel in die Hände fällt, findet hier wichtige Tipps rund um das Pflege und Unterbringung der Tiere.