• 01.12.2017
  • 20:57 Uhr

Ein normales Leben trotz HIV

Das ist mittlerweile dank verschiedener Behandlungen möglich.

„Sie sind HIV-positiv.“ Dieser Satz ist schon lange kein Todesurteil mehr. Heilbar ist HIV zwar nach wie vor nicht. Aber moderne Medikamente ermöglichen Erkrankten mittlerweile ein halbwegs normales Leben. Denn sie blockieren die HIV-Vermehrung im Körper, verringern die Symptome und können tatsächlich auch die Ansteckung anderer verhindern.

Doch wegen der guten Behandlung wird das Infektionsrisiko leider auch häufig unterschätzt. Bis zur Diagnose vergehen im Schnitt 3 Jahre, weil viele Menschen sich nicht regelmäßig testen lassen. So wissen allein in Deutschland über 12.000 Menschen nicht, dass sie überhaupt infiziert sind. Und Unwissende laufen nicht nur Gefahr, andere Menschen anzustecken. Sondern erhöhen auch ihr eigenes Risiko auf den Ausbruch der Immunschwächekrankheit Aids.

Insgesamt sind in Deutschland rund 88.000 Menschen HIV-positiv. Und jährlich infizieren sich 3000 neu.

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