• 17.06.2017
  • 14:34 Uhr

Hund bei 32 Grad im Auto eingesperrt

Er konnte in letzter Minute gerettet werden.

Das Auto stand in der prallen Sonne.

Die kommende Woche wird heiß. Viele fahren zum See oder einfach raus ins Grüne. Oftmals sollen dann natürlich die Lieblings-Vierbeiner nicht alleine zuhause bleiben und werden gleich mit ins Auto gepackt. Und da sollten sie dann auf keinen Fall drin bleiben, während Frauchen und Co. ihren Tag am See verbringen. Alte Warnung – und offenbar trotzdem nicht wirksam.

Ein 26-Jähriger hat in Heilbronn einen Polizeieinsatz ausgelöst. Er sperrte seinen Jack Russel Terrier bei brütender Hitze im Auto ein, um ungestört an einem Badesee entspannen zu können. Den Wagen ließ er in der prallen Sonne bei 32,5 Grad stehen und machte sich offenbar keine Gedanken darüber, dass er seinen Hund damit in Lebensgefahr brachte.

Der neun Monate alte Terrier konnte gerade noch rechtzeitig aus seiner unglückseligen Lage befreit werden, als Anwohner ihn in dem Auto bemerkten und die Polizei riefen. Als die Beamten mit aller Gewalt das Auto aufbrachen, rang der kleine Vierbeiner schon mit dem Tod. Sofort wurde die Tierrettung verständigt. Hätte niemand gesehen, dass der Hund in dem Wagen Hitze-Qualen erlitt, wäre er einen grausamen Tod gestorben.

Der Besitzer kehrte erst einige Stunden später zu seinem Auto zurück. Er ist nun wegen Vergehens des Tierschutzgesetzes angeklagt worden.

Wir machen noch mal eindringlich darauf aufmerksam, eure geliebten Haustiere niemals bei Hitze im Auto zu lassen. Auch nicht für einen kurzen Einkaufsbummel.

 

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