• 02.01.2018
  • 18:39 Uhr

China verbietet Handel mit Elfenbein

Ein Meilenstein für den Tierschutz: In China wurden 70% des weltweit gehandelten Elfenbeins abgesetzt. Seit Neujahr ist damit Schluss.

Arten wie der Zentralafrikanische Waldelefant und der Savannen-Elefant sind inzwischen vom Aussterben bedroht. Von ihnen gibt es in Afrika nur noch 400.000.
Denn ihre Stoßzähne werden von hier in die ganze Welt geschmuggelt. Hauptabnehmer war bislang: China. Hier gilt das weiße Gold als Potenzmittel und Statussymbol.

„Ziel des Verbots ist es jetzt, die Nachfrage nach Elfenbein in China zu senken und dass damit auch weniger Elefanten getötet werden. Man muss sich vorstellen, dass allein in Afrika jedes Jahr rund 20.000 der Tiere wegen ihrer Stoßzähne getötet werden.“ So erklärt es Immo Fischer, vom World Wide Fund for Nature (WWF) in Berlin.

Vielleicht bringt das Elfenbeinverbot in China jetzt auch andere wichtige Abnehmer-Länder wie Vietnam, Myanmar und Thailand dazu, nach zu ziehen.

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