• 14.07.2017
  • 20:48 Uhr

Berlin-Pandas: Sorge um Meng Meng

Plötzlich läuft das Tier rückwärts.

Eigentlich ist sie der neue Star im Berliner Zoo: Pandamädchen Meng Meng. Seit drei Wochen leben sie und Pandamännchen Jiao Qing nun schon in der Hauptstadt und bezaubern täglich tausende Besucher. Allerdings: Bei Meng Meng hat man nun eine kleine Macke bemerkt. Türschützer machen sich sogar ziemliche Sorgen.

  • 24.06.2017
  • 16:04 Uhr

Panda-Pärchen in Berlin angekommen

"Meng Meng" und "Jiao Qing" haben einen 15-stündigen Flug hinter sich.

Sie sind da: Die beiden chinesischen Riesenpandas „Träumchen“ und „Schätzchen“ sind wohlbehalten in Berlin eingetroffen. Aus den Cockpitfenstern der Frachtmaschine wurden eine deutsche und eine chinesische Flagge gehalten, die Feuerwehr begrüßte die Maschine mit einer Wasserdusche.

Als Empfangskomitee standen Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der chinesische Botschafter Shi Mingde am Flughafen. „Wir freuen uns, dass Berlin nun um eine Attraktion reicher ist“, sagte Bürgermeister Müller. „Pandas sind etwas Besonderes und sie gehören nach Berlin. Nach dem Tod von Bao Bao im Jahr 2012 hatte man das Gefühl: da fehlt was.“

Nach ihrem langen Flug beziehen die Tiere nun ihr neun Millionen Euro teures Quartier im Berliner Zoo. Beide haben dann in ihrer neuen Heimat auch bald Geburtstag: Weibchen „Meng Meng“ wird am 10. Juli vier Jahre alt, Männchen „Jiao Quing“ wird am 15. Juli sieben Jahre alt.

Chinas Botschafter Shi Mingde sagte: „Pandas haben in China praktisch den Status eines Nationalschatzes. Ein China ohne Pandas ist schlicht nicht vorstellbar, daher haben der Erhalt und Schutz der Tiere höchste Priorität.“

  • 24.06.2017
  • 11:03 Uhr

Pandas im Anflug auf Berlin

"Meng Meng" und "Jiao Qing" werden in speziellen Boxen in einer Cargo-Maschine transportiert.

Der Berliner Tierpfleger Christian Toll bereitete in Chengdu den Transport von "Jiao Qing" und Pandaweibchen "Meng Meng" vor.

Großer Bahnhof für zwei Bären: „Träumchen“ und „Schätzchen“ landen heute nach etwas mehr als 15 Stunden Flug in Schönefeld. Das Panda-Pärchen wird vom Berliner Tierarzt Alexander Ochs und zwei vertrauten chinesischen Tierpflegern begleitet.

Erst kurz vor der Fahrt zum Flughafen in Chengdu (Provinz Sichuan) wurden die beiden am frühen Morgen in die Transportboxen gebracht, „damit sie nicht unnötig lang in den Kisten sein müssen“, sagte Ochs. „Wichtig ist, dass den Tieren nicht vermittelt wird, dass etwas Besonderes passiert.“ 

Unter Polizeischutz direkt in den Zoo

Als Wegzehrung bekommen die Bären Bambus und „Panda-Brot“. Die Spezialität wird aus verschiedenen Mehlsorten, Haferflocken mit Erdnussöl und wichtigen Zusatzstoffe gebacken, die den Tieren mehr Energie geben sollen.

Die Pandas meistern den Transport ohne den Einsatz von Medikamenten. „Die Bären sind relativ unkompliziert und nicht mit Giraffen oder Antilopen zu vergleichen.“ Von Schönefeld sollen die Pandas in ihren Boxen mit einem Lastwagen unter Polizeischutz so schnell wie möglich zum Zoo gefahren werden.

„Sie sollen an den Ampeln nicht unnötig warten müssen, um den Stress zu reduzieren“, so Ochs weiter. Im Zoo kommen sie sofort in ihre Ställe.

Die Bären sind wie grundsätzlich alle Pandas außerhalb Chinas nur ausgeliehen, möglicher Nachwuchs gilt ebenfalls als chinesisches Staatseigentum. China verlangt eine Leihgebühr von einer Million US-Dollar pro Jahr. Das Geld fließt in den Schutz von Pandas und die Forschung.

  • 02.06.2017
  • 06:12 Uhr

Teure Pandas für Berlin

Zehn Millionen Euro kostet das neue Gehege für "Meng Meng" und "Jiao Qing".

Anfang Juli kommen zwei Pandas nach Deutschland, in den Berliner Zoo. Das ist deshalb besonders, weil die Tiere extrem selten sind. In keinem anderen deutschen Zoo gibt es sie.

Und deshalb betreibt die Hauptstadt einen enormen Aufwand, um den Bären auch ein ansprechendes Zuhause zu bieten. Zehn Millionen Euro lässt man sich die Panda-Herberge kosten. Unsere Reporterin Gizem Schumann war auf der Baustelle, auch um zu schauen, ob dieses Berliner Prestigeprojekt im Zeitplan liegt…

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