• 05.12.2017
  • 15:03 Uhr

Geburtstagspost vom toten Vater

Warum die 21-jährige Bailey die schönsten und gleichzeitig traurigsten Geburtstagsgrüße ever bekommt.

Diese Collage twitterte Bailey an ihrem 21. Geburtstag

Seit ihrem 17. Geburtstag bekommt die heute 21-jährige Studentin Bailey zu jedem Geburtstag ganz besondere Post – einen Blumenstrauß und eine Karte.

In der Karte stehen unter anderem solche Sätze voller Liebe:

„Für mich wirst Du für immer der wertvollste Diamant sein, den ich je bekommen habe.“

Allein das ist ja schon rührend. Aber was die Geburtstagspost gleichzeitig unfassbar traurig macht: Diese Zeilen hat Baileys Papa Michael geschrieben. Und Michael starb kurz vor Baileys 17. Geburtstag an Krebs. „Ich hatte keine Ahnung, dass mich das erwartet“, erzählt Bailey, „bis ich dann zu meinem 17. Geburtstag einen riesigen Blumenstrauß mit einer Karte bekommen habe.“

 

 

 

Als ihr Vater an Krebs erkrankte, verließ Bailey für ihn die Schule, ließ sich zu Hause unterrichten, damit sie Michael besser pflegen kann. Denn nur so kann Baileys Mutter arbeiten gehen und für ein Einkommen sorgen. Doch Michael verliert den Kampf gegen den Krebs und stirbt. Bailey ist unfassbar traurig.

Kurz darauf ein schwerer Tag für sie: sie wird 17, zum ersten Mal muss sie einen Geburtstag ohne ihren Vater feiern. Da klingelt es an der Tür, ein Bote überreicht ihr Blumen und eine Karte. Bailey hat keine Ahnung, von wem beides kommt. Bis sie diese Zeilen liest:

„Bis zu Deinem 21. Geburtstag bekommst Du Blumen und Briefe von mir. In Liebe, Papa.“

 

Jetzt ist dieser Tag gekommen, Bailey ist gerade 21 geworden – sie kommt aus Maryville in den USA, dort wird man mit 21 volljährig. Bei ihrem nächsten Geburtstag wird es keinen Brief, keine Blumen von ihrem Vater mehr geben. Und so schreibt ihr Vater in die Karte zum 21. Geburtstag:

„Das ist mein letzter Brief, bis wir uns wiedersehen. Ich möchte nicht, dass du auch nur EINE weitere Träne meinetwegen vergießt. Sei fröhlich und genieße das Leben. Ich werde immer bei dir sein.“

Für Bailey sind die Karten, die Worte ihres Vaters, ein unglaublicher Schatz: „Ich hatte das Gefühl, dass mein Vater ganz nah bei mir ist. Das macht mich so glücklich.“

Und genau dieses Gefühl will Bailey weitergeben. Heute studiert sie Psychologie. Schon bald will sie anderen Menschen helfen, die auch einen geliebten Menschen verloren haben. Und das würde ihren Papa Michael bestimmt sehr stolz machen.

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