• 28.07.2017
  • 19:24 Uhr

Baby Charlie ist tot

Die Eltern sind mit der Meldung an die Öffentlichkeit gegangen.

Connie Yates und Chris Gard haben mitgeteilt, dass ihr Baby Charlie gestorben ist.

Charlie Gard ist mit nur elf Monaten gestorben. Mit dieser traurigen Nachricht gingen sie heute an die Öffentlich.

  • 24.07.2017
  • 17:21 Uhr

Todkrankes Baby Charlie: Eltern geben auf

Ein weiterer Kampf kommt nicht in Frage.

Connie Yates und Chris Gard haben mitgeteilt, dass ihr Baby Charlie gestorben ist.

Traurige Wendung: Die britischen Eltern haben den juristischen Streit, um das Schicksal ihres Säuglings Charlie Gard nach fünf Monaten aufgegeben. Das teilte der Anwalt der Eltern, Grant Armstrong, am Montagnachmittag in London mit.

Die schlimmsten Befürchtungen Charlies Eltern bezüglich des Gesundheitszustandes des Kindes hätten sich bestätigt: „Es ist jetzt zu spät, Charlie zu behandeln.“ Ein weiterer Kampf würde Charlie nur Schmerzen verursachen. „Dunkle Tagen liegen hinter den Eltern“ , so der Anwalt.

Zuletzt war das zuständige Personal des Great-Ormond-Street-Hospitals schlimmen Beleidigungen sowie Morddrohungen ausgesetzt. Charlies Eltern verurteilten die Hetze und bezeichneten diese als „Rückschlag“.

  • 08.07.2017
  • 09:55 Uhr

Neue Hoffnung für Baby Charlie?

Es soll erneut gerichtlich geprüft werden, ob der schwerkranke britische Junge für eine experimentelle Therapie ins Ausland gebracht werden kann.

Das Schicksal des kleinen Charlie bewegt Menschen weltweit.

Grund dafür sind neue Expertenmeinungen, die dem zuständigen Krankenhaus in jüngster Zeit zugesandt wurden. „Wir glauben, genau wie Charlies Eltern, dass es richtig ist, diese Aussagen auszuwerten“, heißt es in einer Pressemitteilung auf der Website des Great-Ormond-Street-Hospitals in London.

Zuvor hatten britische Gerichte in allen Instanzen entschieden, dass die lebenserhaltenden Maßnahmen für Charlie auf Anraten der Ärzte eingestellt werden sollten. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hatte das bestätigt.

Der zehn Monate alte Charlie leidet an einer seltenen genetischen Erkrankung. Er muss künstlich beatmet und ernährt werden. Seine Eltern wollen ihn für eine experimentelle Therapie in die USA bringen. Der Fall hatte international Schlagzeilen gemacht, sogar Papst Franziskus und US-Präsident Donald Trump hatten sich dazu geäußert. Krankenhäuser in den USA und Italien hatten angeboten, Charlie weiter zu behandeln.

  • 04.07.2017
  • 08:13 Uhr

Trump will Baby Charlie helfen

Die Eltern des totkranken Jungen hoffen, in den USA sein Leben retten zu können.

Chris Gard und Connie Yates, die Eltern des kleinen Charlie, hatten die Hoffnung fast schon aufgegeben. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte den Ärzten in Großbritannien erlaubte, die Behandlung des todkranken Babys einzustellen. Darüber war zunächst schon der Papst entsetzt, jetzt schaltet sich außerdem US-Präsident Donald Trump ein.

Angebot via Twitter

Denn die Eltern des Jungen setzen auf eine Heilung in den USA. Eine experimentelle Methode soll ihn retten. Studien deuten darauf hin, dass eine Behandlung mit bestimmten Enzymen und Aminosäure den Krankheitsverlauf beeinflussen könnte. Das halten viele Ärzte für ausgeschlossen. Unversucht wollen es Chris Gard und Connie Yates dennoch nicht lassen.

US-Präsident Donald Trump will den beiden unter die Arme greifen und kündigt bei Twitter an:

„Wenn wir dem kleinen Charlie Gard helfen können, wie es unsere Freunde in Großbritannien und der Papst möchten, würden wir uns freuen, dies zu tun.“

 

 

Am Sonntag hatten circa hundert Menschen auch in London dafür demonstriert, dass der kleine Charlie weiterbehandelt wird. „Rettet Charlie Gard“ und sogar „Mörder“ war auf ihren Bannern zu lesen, nachdem es hieß, dass Ärzte den 10 Monate alten Jungen aufgeben wollen.

Charlie leidet an einer seltenen genetischen Krankheit. Sie greift verschiedene Organe des Körpers an. Und in den meisten Fällen führt sie in kürzester Zeit zum Tod, weil die Organe schließlich versagen.

  • 30.06.2017
  • 19:48 Uhr

Charlie: Eltern bekommen mehr Zeit für Abschied

Ursprünglich sollten die lebenserhaltenden Maßnahmen am Freitag eingestellt werden.

Connie Yates und Chris Gard haben mitgeteilt, dass ihr Baby Charlie gestorben ist.

Den Eltern des unheilbar erkrankten Babys Charlie wurde etwas mehr Zeit eingeräumt, um sich von ihrem Kind zu verabschieden. Das teilte das Krankenhaus Great Ormond Street in London mit.

„Wir haben heute Gespräche mit Great Ormond Street geführt und sie haben zugestimmt, uns noch ein bisschen mehr Zeit mit Charlie zu geben“, schrieb Mutter Connie Yates bei Facebook.

 

 

Charlies Eltern waren Anfang der Woche mit einer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg endgültig gescheitert. Sie wollten das Kind für eine experimentelle Therapie in die USA bringen.

Die britischen Ärzte, die den Jungen bisher behandeln, sind aber überzeugt, dass die Therapie nicht helfen würde, weil das Kind bereits irreparable Schäden am Gehirn erlitten habe.

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