• 28.06.2018
  • 16:13 Uhr

Neuer: „Wir sind wütend auf uns selbst“

Nach der Landung in Frankfurt spricht der Mannschaftskapitän klare Worte.

Der Lufthansa-Flug aus Russland hatte fast 90 Minuten Verspätung. Aber damit hat die Stimmung der deutschen Fußballer wohl eher weniger zu tun. Sie haben jetzt Zeit, das frühe Aus bei der WM zu verarbeiten und wenig Lust, den wartenden Journalisten am Frankfurter Flughafen Fragen zu ihrem Scheitern zu beantworten. Von den Spielern stellt sich nur Kapitän Manuel Neuer vor die Kameras. Er beschreibt die Gefühlslage der Mannschaft.

Neuer: „Natürlich spielt das Wort Wut ’ne Rolle und auch Enttäuschung und Ärgernis natürlich. (…) Wir haben vieles vergeigt in den Spielen und haben uns das selber zu zu schreiben. (…) Was auch nichts mit dem Trainer zu tun hat, wir waren auch gut vorbereitet!“

Aus Sicht der Spieler ist Trainer Joachim Löw also nicht schuld, am frühen WM-Aus. Um die Zukunft des 58-jährigen Trainers wurde bereits viel spekuliert. Heute soll da keine Entscheidung fallen. Eigentlich läuft sein Vertrag auch noch bis zur WM 2022 in Katar.  Löw selbst dazu:

Löw:“Die Mannschaft hat das nicht gezeigt, was sie normalerweise kann. Und ich als Trainer stehe da ja auch in der Verantwortung. Und ich muss mich natürlich auch selber hinterfragen, warum wir das nicht geschafft haben. Und das wird jetzt ein bisschen Zeit benötigen und wir werden Gespräche darüber führen.“

DFB-Präsident Grindel hat direkt nach der Ankunft angekündigt, dass in der kommenden Woche die sportliche Leistung der Nationalelf analysiert werde und dann der Bundestrainer sich zu seiner Zukunft äußern werde.

  • 28.06.2018
  • 09:26 Uhr

Deutsche Elf: „Wir sind genauso enttäuscht wie ihr“

Jogis Jungs melden sich kurz vor ihrer Abreise nach Deutschland bei ihren Fans.

Mats Hummels zeigt sich nach der Niederlage gegen Südkorea enttäuscht.

Nach der bitteren WM-Pleite haben Hummels, Müller und Co. schon die Koffer gepackt. Denn heute geht es für die Deutsche Nationalmannschaft direkt wieder nach Hause. Zur Stunde steigen unsere Jungs bereits in den Flieger nach Frankfurt, wo sie am Nachmittag erwartet werden. Kurz vor der Abreise aus dem Hotel in Moskau melden sich die Spieler bei Facebook, noch immer spürbar niedergeschlagen.

„Eine WM ist nur alle vier Jahre, und wir hatten uns so viel vorgenommen. Es tut uns leid, dass wir nicht wie Weltmeister gespielt haben.“

 

Liebe Fans!Wir sind genauso enttäuscht wie Ihr! Eine WM ist nur alle vier Jahre, und wir hatten uns so viel…

Gepostet von DFB-Team (Die Mannschaft) am Mittwoch, 27. Juni 2018

 

Noch immer ist nicht klar, wie es künftig für Bundestrainer Joachim Löw weiter geht. Tritt er zurück oder trainiert er auch weiter die deutsche Mannschaft, um sie EM-Fit zu machen? Ein Frage, die er vielleicht schon heute Nachmittag beantworten wird. Seinen Vertrag hatte er eigentlich vor der Weltmeisterschaft schon bis 2022 verlängert.

  • 27.06.2018
  • 18:52 Uhr

Riesenblamage: Deutschland raus!

Die Nationalmannschaft fliegt nach einem 0:2 gegen Südkorea aus dem WM-Turnier.

Frust bei den deutschen Fans: Die DFB-Elf verliert gegen Südkorea und ist raus.

Es ist passiert. Die DFB-Elf verpasst nach zwei Gegentreffern in der Nachspielzeit den Einzug ins Achtelfinale.  0:2 gegen Südkorea – damit belegt Deutschland den letzten Platz in seiner Vorrunden-Gruppe.

 

dpa
Schlusspfiff: Enttäuschung bei den deutschen Spielern.

 

Die  Mannschaft tat sich in Kasan von Anfang an extrem schwer gegen kompakte Südkoreaner. Und je länger die Partie dauerte, desto verzweifelter rannten die Deutschen an. Und fingen sich schließlich in der Nachspielzeit zwei Tore durch Kim Young Gwon und Heung Min Son.

 

dpa
Die Spieler aus Südkorea jubeln über den Führungstreffer.

 

Für die Südkoreaner ein Prestigeerfolg. Für Deutschland das schlechteste Abschneiden einer Nationalmannschaft seit 80 Jahren.

 

dpa
Jogi Löw nach dem Schlusspfiff: Schmeißt der Bundestrainer jetzt hin?

 

Jogi Löw schließt seinen Rücktritt nach der Pleite nicht mehr aus.  „Das ist jetzt zu früh, die Frage zu beantworten“, sagte der 58-Jährige  „Die Enttäuschung ist tief in mir drin. Das hätte ich mir auch so nicht vorstellen können, dass wir hier gegen Südkorea verlieren.“

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