• 10.07.2018
  • 15:50 Uhr

Geschafft! Das Höhlendrama in Thailand ist vorbei

Am Dienstag wurden die restlichen Jungs und ihr Trainer befreit.

Nach 17 Tagen in einer dunklen Höhle sind die zwölf Spieler einer thailändischen Fußball-Jugendmannschaft und ihr Trainer gerettet. Das teilte die thailändische Marine mit.

Die letzten vier eingeschlossenen Kinder wurden zuvor von Spezialtauchern in einem hochgefährlichen Einsatz über Stunden hinweg ins Freie gebracht. Dann kam auch der 25 Jahre alte Betreuer nach draußen.

Das glückliche Ende des Höhlendramas grenzt für viele an ein Wunder. Auch Experten hatten es kaum für möglich gehalten, dass das Team des Fußballvereins „Wildschweine“ aus seinem Zufluchtsort in vier Kilometern Tiefe sicher nach draußen gebracht werden kann.

Der Weg zurück ans Licht dauerte jeweils mehrere Stunden. Große Teile der Höhle waren überflutet. Keines der Kinder hatte Erfahrung im Tauchen. Die Jungen wurden daher von den Profis ins Schlepptau genommen.

Bei den ersten beiden Tauch-Aktionen am Sonntag und Montag waren bereits acht Jungen gerettet worden, jeweils in Vierer-Teams. Ihnen geht es verhältnismäßig gut. Sie sollen aber noch mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben.

Die Thai Navy Seal bitten auf ihrer Facebook-Seite darum, weiter die Daumen zu drücken , denn noch befinden sich vier Männer in der Höhle. Ein Arzt und drei Taucher waren in den vergangenen Tagen freiwillig bei den Kindern in der Dunkelheit geblieben.

  • 10.07.2018
  • 12:03 Uhr

Thailand: Der neunte Junge ist gerettet!

Alle übrigen sollen heute noch aus der Höhle geholt werden.

Mission erfüllt!

Nach einem Bericht des Fernsehsenders CNN haben Rettungskräfte einen weiteren Jungen aus der überfluteten Höhle gerettet. Er wurde von Spezialtauchern in einer mehr als fünfstündigen Aktion ins Freie gebracht. CNN beruft sich auf Informationen der thailändische Marine.

Damit wären dann neun Jungen gerettet. In der Höhle an der Grenze zum Nachbarland Myanmar wären demnach noch drei Spieler der Fußball-Jugendmannschaft und ihr Betreuer eingeschlossen.

Die dritte und möglicherweise letzte Rettungsaktion ist angelaufen. Als Ziel gab Provinzgouverneur Narongsak Osottanakorn aus, bis zum Abend alle Eingeschlossenen herauszuholen.

Zudem müssen auch vier Retter wieder aus der Höhle gebracht werden. Darunter ist ein australischer Mediziner, der dort ausharrte, um im Notfall Erste Hilfe leisten zu können.

  • 10.07.2018
  • 06:42 Uhr

Thailand: Die geretteten Jungs sind fit

Sie bleiben aber erstmal in Quarantäne.

Kommen bald die letzten Kinder aus der Höhle? Der nächste Anlauf zur Rettung ist im Gange.

Die bislang acht geretteten Jungen sind nach dem Verlassen der Höhle wohlauf. Die behandelnden Ärzte im Krankenhaus der Provinzhauptstadt Chiang Rai berichteten von minderschweren Lungen-Infekten bei zwei Kindern.

Insgesamt seien die jungen Fußballer jedoch bei guter Gesundheit. Keiner habe Fieber. Die ersten vier durften auch schon ihre Familien sehen. Wegen einer möglichen Ansteckungsgefahr aber nur durch eine Glasscheibe, wie „Bild“ berichtet.

Alle acht sollen jedoch eine weitere Woche zur Beobachtung in der Klinik bleiben.

 

 

Unterdessen begannen an der Höhle im Norden des Landes die Vorbereitungen für eine neue Rettungsaktion. Spezialtaucher wollen am Dienstag einen neuen Versuch unternehmen, weitere Mitglieder der eingeschlossenen Fußball-Mannschaft aus einer überfluteten Höhle im Norden des Landes zu retten. Allerdings regnet es wieder kräftig in der Region.

Derzeit sitzen noch vier Jungen und ihr erwachsener Betreuer fest – jetzt schon seit 17 Tagen und Nächten.

  • 09.07.2018
  • 19:26 Uhr

Thailand: Das Happy End rückt näher

Tag 2 der Rettung war ein echter Erfolg: Sieben Stunden haben die Spezialtaucher am Montag gebraucht, um vier weitere Jungs aus der Höhle in Thailand zu holen – noch mal zwei Stunden weniger als am Sonntag. Ein Grund vermutlich: Der Wasserspiegel in der Höhle ist noch mal gesunken. Insgesamt sind jetzt acht Kinder in Freiheit. Der Provinzgourverneuer sagt, sie seien „sicher und gesund“.

An der Höhle war auch heute eine Menge Betrieb.

 

 

Die acht Geretteten sind jetzt im Krankenhaus in der Provinzhauptstadt Chiang Rai, 50 Kilometer entfernt von der Höhle. Sie liegen im achten Stock. Der wird von der Polizei bewacht. Eltern und Geschwister konnten jetzt schon die Jungs besuchen. Die müssen aber extrem vorsichtig wieder ans normale Leben herangeführt werden.

Am morgigen Dienstag wird es dann zum wahrscheinlich letzten Mal ernst: Dann werden die Retter versuchen, auch die letzten fünf Eingeschlossenen zu befreien – vier Kinder und den Trainer. Die Taucher müssen bis dahin neue Kräfte sammeln und die Atemluft-Vorräte auf den vier Kilometern in der Höhle müssen aufgefüllt werden.

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