• 14.05.2018
  • 15:45 Uhr

Wasserbüffel auf der Autobahn – das Netz feiert

Wegen der Tiere gab's 10 Stunden Verkehrschaos in NRW.

Es gibt viele Gründe für Stau auf der Autobahn – doch dieser ist neu: Fünf Wasserbüffel haben in Nordrhein-Westfalen ein Verkehrchaos ausgelöst. Sie waren am Sonntagabend von einer Weide ausgebrochen und zwischen Leverkusen-Opladen und dem Kreuz Leverkusen auf die A3 gelaufen. Ein Bulle, zwei Kühe und zwei Kälber blockierten die ganze Nacht und am frühen Morgen die Autobahn. Sie wurde in beide Richtungen knapp acht Stunden lang gesperrt. Die Folge: Bis zu 15 Kilometer Stau nach Nord und Süd – und Chaos auch auf den Umgehungsstraßen.

Für die Autofahrer war es eine anstrengende Nacht. Sie standen nicht nur stundenlang im Stau, sondern durften auch nicht aus ihren Autos. Denn Wasserbüffel gelten zwar als friedlich, sie sind aber eben auch riesig und haben lange Hörner.

Das Netz feiert das ganze Wasserbüffel-Ereignis:

 

Am Ende blieb die Frage für die Polizei und Feuerwehr: Wie bekommt man die Tiere da wieder runter? Lösung: Ein Gehege mitten auf der Autobahn. Zwei LKW aus dem Stau und mehrere Streifenwagen kesselten die Tiere ein, damit sie nicht flüchten konnten. Eine Tierärztin aus Köln betäubte die Büffel. Danach hob sie ein Kran von der Autobahn auf den Hof eines Bauern. Von dort wurden sie am Vormittag wieder zu ihrem Ursprungshof gebracht. Alle sind wohlauf.

 

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