• 28.01.2018
  • 14:09 Uhr

Unfall-Dramen auf deutschen Autobahnen

Bei drei schweren Unfällen sind insgesamt mindestens vier Menschen gestorben.

Bei einem Unfall auf der Autobahn 1 zwischen Hamburg und Lübeck sind drei Männer ums Leben gekommen. Der mutmaßliche Unfallverursacher war vermutlich betrunken.

„Der Unfall passierte am Sonntagmorgen nahe dem Autobahnkreuz Bargteheide“, so eine Sprecherin der Polizei. Der mutmaßliche Unfallverursacher, ein 24-jähriger Hamburger, hatte laut Zeugen bei seiner Fahrt zuvor wiederholt unkontrolliert die Begrenzung zum rechten Fahrstreifen überfahren. Dort fahrende Fahrzeuge mussten auf den Seitenstreifen ausweichen, um einen Unfall zu vermeiden.

In der Folge stieß er dann aber mit einem neben ihm fahrenden Skoda zusammen, in dem drei Männer aus aus Wismar saßen. Der Skoda kam daraufhin von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach, bevor er dann auf dem Dach liegend zurück auf die Fahrbahn schleuderte. Alle drei Insassen dieses Wagen kamen dabei ums Leben.  Zwei nachfolgende Autofahrer konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen und krachten in den auf dem Dach liegenden Unglückswagen.

Der 24-jährige Hamburger sowie ein 49-jähriger Mann aus Rostock, der mit seinem Wagen auf das Wrack gefahren war, wurden mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht.  Bei dem Unfallfahrer stellten die Ermittler einen Atemalkoholgeruch fest. Eine Blutprobe soll nun klären, ob er betrunken am Steuer saß.

Ähnlicher Unfall auf der A8 – mit tödlichem Ausgang

Bei Weilheim unter Teck (Landkreis Esslingen) verunglückte eine Frau tödlich. Laut Polizei war ihr Wagen ins Schleudern geraten, krachte dann in eine Leitplanke und überschlug sich anschließend. Zwei heranfahrende Autos konnten nicht mehr bremsen und rasten in das auf dem Dach liegende Wrack. Dabei kam die  29-jährige Beifahrerin in dem Unglückswagen ums Leben. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall schwer genau wie die beiden Fahrer zweier nachfolgender Autos.

Glück im Unglück auf der A6

Auch hier landete ein Auto auf dem Dach: Ein 20-jähriger Brite ist nach einem Ausweichmanöver in einen anderen Wagen gekracht und hat eine Kettenreaktion ausgelöst – am Ende knallten drei Autos ineinander und der Wagen aus Great Britain landete kopfüber neben der Fahrbahn. Bei dem Unfall wurden drei Menschen  glücklicherweise nur leicht verletzt. Warum der 20-Jährige das Ausweismanöver überhaupt starten musste, ist unklar.

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