• 23.02.2017
  • 17:32 Uhr

Orkantief „Thomas“ stoppt Narren und Jecken

Wetterdienst gibt Untwetterwarnung für Teile von Nordrhein-Westfalen heraus.

Unlustig: Unbeständiges Wetter könnte die Feierlaune der Narren auch in den nächsten Tagen trüben.

Narren und Jecken hatten heute zum Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals mit schlechtem Wetter zu kämpfen. In vielen Teilen NRWs wirbelte das Orkantief „Thomas“ das Programm zu Altweiber gehörig durcheinander. So musste beispielsweise in Düsseldorf das Open-Air-Programm aus Sicherheitsgründen vorzeitig beendet werden. In Bonn wurde wegen der Sturmwarnung eine Karnevalsparty auf dem zentralen Münsterplatz abgesagt. In Köln feierten etwa 20.000 Jecken trotz schlechtem Wetter.

Hatte der Deutsche Wetterdienst noch für den Nachmittag vor schweren Sturm- und Orkanböen bis Windstärke 10 gewarnt, gab er für den Abend für Teile Nordrhein-Westfalens eine Unwetterwarnung heraus. Orkanböen könnten bis zu 115 Stundenkilometer schnell wehen und Schäden anrichten. „Das Wetter beruhigt sich aber ab der zweiten Nachthälfte“, so Maria Hafenrichter vom Deutschen Wetterdienst.

 

 

In Essen schloss der Stadtpark „Gruga“, in Dortmund der Zoo. Zahlreiche Kommunen warnten die Bevölkerung vor dem Betreten von Waldgebieten, Parkanlagen und Alleen. Nicht ohne Grund: Im Aachener Raum maßen die Experten bereits am Nachmittag eine 95 Stundenkilometer schnelle Böe.

Das Wetter bleibt auch in den kommenden Tagen eine Herausforderung. Zwar soll Sturmtief „Thomas“ schon im Laufe des Freitag abziehen, doch in seinem Gefolge drohen Regen und unbeständiges Wetter die Feierlaune der Narren zu trüben. „Die Wetteraussichten für Rosenmontag und Faschingsdienstag lassen eher durchwachsenes Wetter erwarten“, sagte der Meteorologe Thomas Ruppert.

  • 23.02.2017
  • 08:13 Uhr

Achtung, Jecken: Es wird stürmisch!

Nicht einfach: Selfies knipsen im Sturm.

Wer heute in den Straßenkarneval starten will, der sollte auf jeden Fall ein sturm- und wasserfestes Kostüm anziehen!

  • Ab dem Nachmittag muss laut Deutschem Wetterdienst mit Regenschauern gerechnet werden; insgesamt regnet es von der Mitte bis in den Norden bei Temperaturen zwischen 11 und 14 Grad fast den ganzen Tag.
  • Außerdem bringt Tief „Thomas“ auch Windböen zwischen 105 und 110 Kilometern pro Stunde. Im Laufe des Abends erwarten die Meteorologen sogar Orkanböen!

 

In Düsseldorf wollten die Karnevalisten am Donnerstagmorgen deshalb kurzfristig entscheiden, ob das Programm wegen der Sturmgefahr verkürzt wird.

Ab Freitag beruhigt sich das Wetter, wenn auch nur langsam: Der Wind lässt dann laut Vorhersage deutlich nach, es regnet oder schneit aber erstmal weiter.

  • 22.02.2017
  • 17:45 Uhr

Straßenkarneval im Sturmtief

Der Karneval 2016 ist ungemütlich: Seit Weiberfastnacht schlagen sich die Jecken mit Wind und Regen herum.

Ab den Mittagsstunden des Donnerstags wird es sehr windig in Nordrhein-Westfalen. Am Nachmittag ist dann mit schweren Sturmböen zu rechnen. Dabei soll Düsseldorf etwas stärker gefährdet sein als Köln.

Die Wetterlage weckt Erinnerungen an das Vorjahr, als ein Sturmtief dafür sorgte, dass der Rosenmontagszug in Düsseldorf abgesagt wurde. Köln entschied anders, der Zug fand statt.

Diesmal trifft es die Weiberfastnacht. Aber noch sind keine Veranstaltungen abgesagt. In Köln soll die Eröffnung des Straßenkarnevals auf den Bühnen am Alter Markt stattfinden. Auch in Düsseldorf gelten die Planungen für die Bühnen auf dem Rathausplatz zunächst unverändert. Wenn allerdings die Sturmböen tatsächlich eintreffen sollten, werde sofort reagiert und das Programm abgebrochen. Das kündigte das Comitee Düsseldorfer Karneval an.

Ab Freitag soll sich das Wetter im Rheinland wie im übrigen Deutschland wieder beruhigen. Die Rosenmontagsumzüge sind bislang nicht gefährdet. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert für Montag leicht unbeständiges, wechselhaftes Wetter. Aber der Wind soll deutlich nachlassen.

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