• 09.12.2017
  • 11:03 Uhr

Blitzeis sorgt für Chaos: Tote und Verletzte

Der heftige Wintereinbruch hat viele Autofahrer eiskalt erwischt.

Schnee und überfrierende Nässe haben in vielen Teilen Deutschlands für chaotische Bedingungen auf den Straßen geführt. Es gab Dutzende Glätteunfälle, die leider nicht immer glimpflich endeten.

Auf einer Kreisstraße bei Rüsselsheim (Hessen) geriet ein Autofahrer  in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn. Beim Gegensteuern verlor er völlig die Kontrolle über den Wagen und krachte gegen einen Baum. Der 28-Jährige starb noch an der Unfallstelle.

Im Emsland raste ein Lkw-Fahrer aus noch ungeklärter Ursache gegen einen Baum. Der Mann kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus. Weil Teile der Ladung sich an der Unfallstelle verteilten, blieb die B402 bei Meppen für Aufräum- und Bergungsarbeiten fast neun Stunden gesperrt.

Im Raum Dortmund meldete die Polizei am Freitagabend 33 wetterbedingte Unfälle, bei denen ein Mensch verletzt wurde. Besonders betroffen waren in Nordrhein-Westfalen aber auch die A1, die A45 rund um das Kreuz Westhofen und die A3. Autos rutschten von der Fahrbahn, standen quer und behinderten den Verkehr.

Auf der A3 am Kreuz Breitscheid stellte sich in den frühen Morgenstunden ein Lkw quer und blieb stecken. Die Autobahn wurde teilweise gesperrt. In Hamm krachte ein 47-Jähriger nach starkem Schneefall mit seinem Wagen gegen einen Baum. Der verletzte Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.

In Baden-Württemberg verzeichnete die Polizei ebenfalls zahlreiche Glätteunfälle. Nahe Ettlingen krachten ein Rettungswagen und ein Auto auf schneeglatter Straße frontal zusammen. „Es gab mehrere Verletzte“, so ein Sprecher.

Und kaum Veränderung am Sonntag: Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, werden in den Alpen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee erwartet.  Im Schwarzwald, dem Sauerland, dem Harz und dem Thüringer Wald soll es ebenfalls weiter kräftig schneien.

  • 07.12.2017
  • 16:56 Uhr

„Wer zu Hause bleiben kann, sollte zu Hause bleiben“

Sturm "Walter" beschert uns einen heftigen Wintereinbruch.

Liebe Leute, ihr müsst jetzt tapfer sein: Am Wochenende erwartet uns richtig ungemütliches Wetter. Regen, Schnee, Temperaturen um den Gefrierpunkt und obendrein teils stürmische Böen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt deutschlandweit vor rutschigen Straßen. Besonders im Bergland ist demnach mit „gefährlichem Frost und Schneefällen“ zu rechnen. „Wer zu Hause bleiben kann, sollte zu Hause bleiben – oder sich für seine Fahrt zur Arbeit viel Zeit nehmen“, sagt ein DWD-Meteorologe.

 

 

Bereits am Freitag soll in den tieferen Lagen zwei bis drei Zentimeter Neuschnee fallen, in den Mittelgebirgen und in den Alpen muss mit deutlich mehr Niederschlag gerechnet werden. Das Quecksilber verharrt um den Gefrierpunkt. Nur an der Nordsee werden Temperaturen von fünf bis acht Grad erreicht.

Am Wochenende macht Sturmtief „Walter“, das polare Meerluft, nach Deutschland bläst, dann richtig ernst: Stürmischer Wind im Flachland, orkanartige Böen in den Bergen. Dazu Temperaturen in der Nacht von um die minus sechs Grad. Schnee oder Nieselregen, der auf den kalten Boden fällt, könnte zu gefährlichem Glatteis führen.

Erst am Montag können wir auf etwas mildere Temperaturen hoffen, doch es bleibt windig und nass.

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