• 17.04.2018
  • 11:11 Uhr

Razzia gegen Rechtsextremisten

Die Verdächtigen sollen eine terroristische Vereinigung gegründet haben.

Die Polizei durchsuchte Wohnungen mutmaßlicher Rechtsterroristen.

Die Bundesanwaltschaft hat in mehreren Bundesländern Wohnungen von Verdächtigen durchsuchen lassen, die eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben sollen.

Unter Verdacht stehen vier Beschuldigte in Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mit. Außerdem sei eine Wohnung in Thüringen durchsucht worden. Festnahmen gab es zunächst nicht. An der Aktion, die am Morgen auf Grundlage von Beschlüssen des Ermittlungsrichters beim Bundesgerichtshof begann, seien die Landeskriminalämter mit ihren jeweiligen Spezialeinsatzkommandos beteiligt.

Die Bundesanwaltschaft wirft den Verdächtigen vor, sich spätestens Anfang 2017 unter dem Namen „Nordadler“ zusammengeschlossen zu haben. Ihr Ziel sei ein Wiedererstarken des Nationalsozialismus in Deutschland. Dazu habe die Gruppe auch Anschläge auf politische Gegner in Erwägung gezogen, jedoch noch nicht näher geplant.

Die Beschuldigten haben sich nach Angaben der Bundesanwaltschaft bemüht, Waffen, Munition und Baumaterial für Brand- und Sprengvorrichtungen zu beschaffen. Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt Niedersachsen übernommen.

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