• 17.05.2018
  • 14:13 Uhr

Osnabrück: Verletztes Baby nicht von Hund gebissen

Jetzt steht der Vater unter Verdacht.

Eltern eines Babys haben bei der Polizei angegeben, dass ihr Sohn auf der Wiese von einem fremden Hund attackiert wurde.

Überraschende Wende: Nicht ein Hund, sondern der eigene Vater soll einen Säugling in Osnabrück lebensgefährlich verletzt haben. Gegen den 24-Jährigen wurde heute Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen, wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten. „Die ganze Hundegeschichte ist erlogen“, sagte Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer der dpa.

Was war passiert?

Am Mittwoch hieß es zunächst, dass das Baby am Dienstagabend mit seinen Eltern auf einer Decke auf einer Wiese lag. Ein fremder Hund sei hinzugekommen und habe den kleinen Jungen gebissen, wie erste Befragungen der Polizei ergeben hatten.

„Wir können ausschließen, dass das Kind durch Hundebisse verletzt wurde“, sagte Retemeyer nun. Der Säugling sei geschlagen worden, offene Wunden gab es nicht. „Das Kind habe geschrien, da habe er es ruhig stellen wollen, sagte der Vater in der polizeilichen Vernehmung aus.“

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