• 15.05.2018
  • 06:55 Uhr

Mörderjagd in Dresden: War Rache das Motiv?

Einen Tag nach dem Großeinsatz bei Königsbrück ermittelt die Polizei zu den Hintergründen.

Seit Montagmorgen durchsuchen Beamte der Polizei aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen sowie der Bundespolizei ein Waldgebiet bei Königsbrück.

Im Fall des nach stundenlanger Belagerung durch die Polizei tot aufgefundenen mutmaßlichen Gewalttäters aus Dresden sind die Hintergründe weiter unklar. Die Ermittlungen gehen am Dienstag weiter, unter anderem werden Spuren am Tatort gesichert – einem ehemaligen Militärgelände in einem Waldstück in Königsbrück.

Der 33-jährige Deutsche soll seine 75 Jahre alte Nachbarin getötet haben, deren Leiche die Beamten am Samstag mit mehreren Stichverletzungen aufgefunden hatten. Später verschanzte sich der Gesuchte in einem alten Garnisonsgebäude bei Königsbrück in der Nähe von Dresden. Der Polizei gelang es am Montag über Stunden nicht, den Sportschützen zu stellen. Der ehemalige Soldat gab mehrere Schüsse auf Polizisten ab – ein Beamter der GSG-9 wurde dabei verletzt. Auch ein Diensthund wurde von einem Projektil getroffen. Schließlich beging der Mann nach Überzeugung der Polizei Suizid.

Bei der Fahndung und dem Einsatz waren insgesamt rund 650 Polizisten aus Sachsen, Brandenburg, Sachsen-Anhalt sowie von der Bundespolizei im Einsatz. Allein am Montag waren 270 Einsatzkräfte im Bereich Königsbrück an der Aktion beteiligt.

Nach Polizeiangaben hatten Nachbarn die Beamten am vergangenen Donnerstag alarmiert, weil der gelernte Elektriker im Alkoholrausch randalierte. Er verbrachte daraufhin wegen aggressiven Verhaltens eine Nacht in Polizeigewahrsam. Auch wurden in der Wohnung des Mannes mehrere Waffen entdeckt und vorsorglich beschlagnahmt. Einem Polizeisprecher zufolge handelte es sich dabei um fünf Gewehre und zwei Pistolen. Der Sportschütze hatte eine Waffenbesitzkarte.

Ein Polizeisprecher sagte am Montag, der Mann soll den Polizeieinsatz als so demütigend empfunden haben, dass er Rache an seiner Nachbarin und der Polizei nehmen wollte.

  • 14.05.2018
  • 22:36 Uhr

Oma-Killer richtet sich selbst

Stundenlang hatten die Beamten den Täter belagert.

Die Polizei belagert den mutmaßlichen Möder.

Der mutmaßliche Mörder der 75-jährigen Rentnerin aus Dresden, Robert K., ist nach einer stundenlangen Umstellung leblos aufgefunden worden. Die Polizei geht von Suizid aus. Der Einsatz ist am späten Abend beendet worden.

Der 33-jährige Ex-Soldat verschanzte sich in einer alten Russenkaserne, in der Königsbrücker Heide, und eröffnete das Schussfeuer. Ein Polizist und ein Diensthund sind schwer verletzt worden.
Mehr als 200 Einsatzkräfte waren vor Ort, das SEK aus Berlin ist extra eingeflogen worden.

Robert K. soll seine 75-jährige Nachbarin erstochen haben. Hausbewohner riefen die Polizei, als sie Schreie hörten.

  • 14.05.2018
  • 20:24 Uhr

Mörderjagd in Sachsen

Spezialkräfte der Polizei haben einen mutmaßlichen Mörder umzingelt.

Seit Stunden ist die Polizei in Königsbrück bei Dresden im Großeinsatz. Ein mutmaßlicher Mörder hat sich in einem leerstehenden Haus verschanzt. Der 33-jährige Sportschütze ist bewaffnet und hat bereits einem Beamten in den Arm geschossen.

Der Mann soll seine 75-jährige Nachbarin getötet haben. Am Samstag hatte die Polizei sie mit mehreren Stichverletzungen tot in ihrer Wohnung gefunden.

Seit dem Morgen hatten Spezialkräfte der Polizei ein Waldgebiet nach dem Tatverdächtigen durchsucht. Die Schüsse wurden aus einem ehemaligen Kasernengebäude abgegeben. Laut Polizei haben Spezialeinsatzkräfte das Erdgeschoss gesichert.

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