• 10.08.2017
  • 19:28 Uhr

Leichenteile in Hamburg gefunden

Es soll sich um eine 48-jährige Prostituierte handeln.

Immer wieder finden Passanten und Polizeitaucher in den vergangenen Tagen Leichenteile in den Gewässern rund um Hamburg. Erst ein Torso, dann ein Unterschenkel – und heute tauchten erneut Körperteile auf, dieses Mal im Goldbekkanal in Hamburg-Winterhude. Mittlerweile sind es sieben Teile, die vermutlich an vier verschiedenen Orten in der ganzen Stadt verteilt wurden. Die Polizei geht davon aus, dass der Täter die Leiche bewusst in der Stadt verstreut hat, da die Orte bis zu 20 Kilometer entfernt liegen.

Bei der Toten soll es sich um die 48-jährige Prostituierte Maria A. handeln, die auch als „Rosa“ bekannt war. Die Frau kommt ursprünglich aus Äquatorialguinea (Afrika) und hat vor allem auf dem Hansaplatz, im Stadtteil St. Georg angeschafft. Die Polizei prüft nun, ob die Frau in Streitereien verwickelt war, um den Täterkreis einzuschränken.

Aufgrund der Zerstückelung der Leiche, geht der Kriminalist Axel Petermann davon aus, dass sich Täter und Opfer zumindest flüchtig kannten.

Wer hat Maria A. getötet? Die Polizei ist noch völlig ahnungslos: „Wir ermitteln natürlich im Umfeld der Frau, gucken wer hat sie zuletzt gesehen, gab es möglicherweise irgendwelche Streitigkeiten, hatte die Frau sonst irgendwelche Feinde oder gab es da irgendetwas, was in letzter Zeit auffällig war und ich denke, erst dann können wir etwas zum Täter sagen.“

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