• 21.04.2017
  • 18:47 Uhr

Berlin – Hauptstadt des Verbrechens

München ist und bleibt die sicherste Großstadt in Deutschland.

Drogendealer im Görlitzer Park und am Kottbusser Tor, Messerstecher am Alexanderplatz – dass Berlin ein Problem mit Kriminalität hat, ist bekannt. Dass die Hauptstadt nun auch bei der Anzahl registrierter Straftaten im bundesweiten Vergleich den Spitzenplatz einnimmt, das ist allerdings neu.

Berlin kam 2016 auf 16.161 erfasste Taten pro 100.000 Einwohner. Dahinter folgt Leipzig mit 15.811 Taten und Hannover auf dem dritten Rang mit 15 764 Taten. Frankfurt am Main, in den zurückliegenden Jahren immer auf dem vordersten Platz, rangiert mit 15.671 Taten auf dem vierten Platz. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) des Bundes, die der  „Welt“ vorliegt. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) wird die Zahlen am Montag offiziell vorstellen.

Die Stadt mit der geringsten registrierten Kriminalität bleibt wie in den Vorjahren München. Dort registrierte die Polizei nur 7.909 Taten pro 100.000 Einwohner.

Die Gesamtzahl aller in Deutschland erfassten Straftaten stieg im vergangenen Jahr leicht um 0,7 Prozent auf insgesamt 6,372 Millionen Fälle. Die Gesamtaufklärungsquote verharrt mit 56,2 Prozent nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

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