• 25.09.2017
  • 16:14 Uhr

Siegauen-Vergewaltiger verhöhnt Opfer

Der 31-jährige Ghanaer, der eine 23-Jährige vor den Augen ihres Freundes vergewaltigt haben soll, bestritt die Vorwürfe.

"Ich verstehe nicht, warum ich schweigen sollte, wenn ich über den Fall gar nichts weiß", sagte der Angeklagte. Seine beiden Verteidiger hatten ihm geraten, von seinem Schweigerecht Gebrauch zu machen.

An Händen und Füßen gefesselt wurde heute der mutmaßliche Vergewaltiger einer jungen Camperin in den Gerichtssaal des Bonner Landgerichts geführt. Entgegen des Rates seiner Verteidiger machte der 31-Jährige eine Aussage – und die hatte es in sich.

Der Ghanaer bestritt jegliche Vorwürfe, gab an, den Fall nicht zu kennen und damit auch nichts zu tun zu haben. Auf den Einwand des Richters, dass an dem Opfer DNA-Spuren des Angeklagten gefunden wurden, erwiderte der 31-Jährige: „Wenn das Gericht sagt, dass die DNA passt, muss ich das Mädchen eine Prostituierte nennen.“ Zur Tatzeit sei er nicht am Tatort, sondern in seiner Flüchtlingsunterkunft gewesen.

Laut Anklage soll der Mann in der Nacht zum 2. April ein Paar aus Baden-Württemberg überfallen haben, das in der Siegaue zeltete. Mit einer Astsäge soll er das Zelt zerschnitten und die beiden bedroht haben. Nachdem die Opfer ihm etwas Geld und eine Lautsprecherbox gegeben hatten, soll er die Frau vergewaltigt haben.

Vor Gericht schilderte der Angeklagte ausführlich seine Kindheit in Ghana und wie er später über Italien nach Deutschland eingereist sei. Der Asylantrag des Mannes war nach Angaben der Bezirksregierung erst kurz vor der Tat abgelehnt worden. Dagegen hatte er geklagt, so dass das Verfahren noch anhängig gewesen sei.

  • 28.05.2017
  • 17:46 Uhr

Notruf nach Vergewaltigung: Polizei räumt Fehler ein

In der Bonner Polizeileitstelle hielt man den Notruf für einen üblen Scherz.

Der mutmaßliche Vergewaltiger der 23-Jährigen sitzt seit dem 7. April in Untersuchungshaft.

Der Fall der in Bonn vergewaltigten Camperin bringt die Polizei in Bedrängnis. Nach dem zuletzt Vorwürfe laut wurden, eine Beamtin in der Notrufzentrale habe den Ernst der Lage nicht erkannt, räumte nun die Polizei Fehler ein.

Der Sprecher der Bonner Polizei sagte gegenüber „RP Online“, dass die „aufnehmende Beamtin in der Leitstelle nach unseren Feststellungen die Umstände des ersten Anrufs zunächst nicht richtig eingeordnet und sprachlich unangemessen reagiert hat“.

Laut der „Rheinischen Post“ hatte eine Beamtin der Bonner Polizeileitstelle den Notruf des Freundes der Frau zunächst als üblen Scherz abgetan. „Hallo, meine Freundin wird gerade vergewaltigt“, soll der Anrufer geflüstert haben. Ein entsprechendes Protokoll aus der Notrufzentrale finde sich in den Akten zu dem Fall, berichtete „RP Online“. Zwar soll der Freund auch die benutzte Machete angesprochen haben, daraufhin soll die Polizistin aber lediglich gefragt haben: „Sie wollen mich nicht verarschen, oder?“

Sie habe nach dem kurzen Gespräch versprochen, die Kollegen zu schicken, aber keinerlei Hilfe am Telefon geleistet, sich mit „Danke, tschö“ verabschiedet und aufgelegt. Auch ein zweiter Anruf in der Notrufzentrale blieb demnach erfolglos, der Freund des Opfers sei lediglich an eine Nummer der Polizei in Siegburg verwiesen worden – mit dem Hinweis: „Die können das richtig koordinieren.“

Der Mann aus Ghana soll die damals 23-Jährige aus Baden-Württemberg und ihren Freund in der Nacht zum 2. April in der Bonner Siegaue überfallen und mit einer Astsäge bedroht haben. Dann soll er die Studentin vor dem Zelt vergewaltigt haben. Er bestreitet die Tat.

Dem mutmaßlichen Täter werden Vergewaltigung in einem besonders schweren Fall sowie schwere räuberische Erpressung vorgeworfen. Der Prozess vor der 10. Großen Strafkammer des Bonner Landgerichts soll frühestens Ende September beginnen.

  • 09.04.2017
  • 15:30 Uhr

DNA-Treffer: Festgenommener ist der Sex-Täter

Er soll eine 23 Jahre alte Camperin in Bonn brutal vergewaltigt haben.

Der 31 Jahre alte Verdächtige aus Ghana hat die brutale Tat noch nicht eingeräumt.

Die Polizei hat den Mann geschnappt, der eine Camperin in der Bonner Siegaue vor den Augen ihres Freundes brutal vergewaltigt haben soll. Ein DNA-Abgleich erhärtete den Tatverdacht gegen den gestern festgenommenen 31-Jährigen.

Gegen den mutmaßlichenSex-Täter wurde heute Haftbefehl erlassen, dies teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Bonn mit. Wissenschaftler des LKA hätten eine Übereinstimmung der am Tatort gesicherten Spuren mit dem Genmaterial des Verdächtigen festgestellt.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 31-jährigen aus Ghana. Nach ihm war zuvor mit einem Phantombild gesucht worden.

Der 31-Jährige habe die Tat bislang nicht gestanden. Der Mann war am Samstag rund einen Kilometer vom Tatort entfernt am Beueler Rheinufer festgenommen worden.

  • 08.04.2017
  • 15:03 Uhr

Bonner Camping-Vergewaltiger geschnappt?

Die Polizei nahm am Beueler Rheinufer einen Tatverdächtigen fest.

Fußgänger hatten den Verdächtigen im Bereich des Von-Hobe-Damms in Bonn-Schwarzrheindorf bemerkt und sofort die Polizei arlarmiert.

Die brutale Vergewaltigung einer 23-Jährigen auf einem Campingplatz in Bonn steht offenbar kurz vor der Aufklärung. Beamte nahmen nach einem Zeugenhinweis am Beueler Rheinufer einen verdächtige Mann fest, der eine Ähnlichkeit mit dem aktuell veröffentlichten Phantombild aufwies.

Fußgänger hatten den Verdächtigen am Morgen im Bereich des Von-Hobe-Damms in Bonn-Schwarzrheindorf bemerkt und daraufhin die Bonner Polizei alarmiert. Der der Polizei gemeldete Mann warf beim Eintreffen der Beamten seinen Rucksack weg und versuchte zu flüchten. Die Beamten konnten den Mann aber nach einer kurzen Verfolgung stellen.

Der 31-jährige Mann aus dem Raum Siegburg, wurde vorläufig festgenommen und befindet sich zurzeit in Polizeigewahrsam. Der Rucksack, der auf die bekannten Beschreibungsmerkmale im aktuellen Fahndungsfall passt, wurde sichergestellt.

„Wir sind optimistisch, dass wir den Richtigen haben“, sagte Polizeisprecher Robert Scholten. Der Beschuldigte soll morgen einem Haftrichter vorgeführt werden.

  • 06.04.2017
  • 19:19 Uhr

Tatwaffe offenbar gefunden

Fortschritt bei Spurensuche im Falle Bonner Camping-Vergewaltiger

Fußgänger hatten den Verdächtigen im Bereich des Von-Hobe-Damms in Bonn-Schwarzrheindorf bemerkt und sofort die Polizei arlarmiert.

Nach der Vergewaltigung einer 23-Jährigen am Wochenende, hat eine Hundertschaft der Polizei erneut die Bonner Siegaue durchkämmt.

Und dabei einen Rucksack und eine Astsäge, ähnlich einer Machete gefunden, beides ordnen sie dem Täter zu.

Außerdem fanden die Beamten noch vier Decken, die der benutzt haben soll:

 

Diese Decken hat die Polizei in der Nähe des Tatorts gefunden. rosendahlj
Diese Decken hat die Polizei in der Nähe des Tatorts gefunden.

 

Der Täter ist immernoch flüchtig.

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