• 25.11.2017
  • 12:08 Uhr

Kein Bock auf Bundeswehr

Die Truppe kämpft mit massiven Nachwuchsproblemen.

Im Oktober startete die YouTube-Reihe "Mali", die den Einsatz von Bundeswehrsoldaten in Westafrika dokumentiert.

Trotz aufwendiger Marketing- und Werbemaßnahmen (man denke an die YouTube-Formate „Die Rekruten“ und „Mali“) melden sich immer weniger Bewerber zum freiwilligen Dienst bei der Truppe.

Bis Ende August bewarben sich in diesem Jahr 10.105 Männer und Frauen für den freiwilligen Wehrdienst –  das sind 15 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Besonders bedenklich aus Sicht der Verantwortlichen ist zudem, dass jeder Vierte den Dienst während der Probezeit wieder abbricht. 

„Höllenschwere Aufgabe, die Personenzahl nach oben zu biegen“

Die Trendwende Personal greife trotzdem, heißt es im Verteidigungsministerium. Man wolle vor allem Personal gewinnen, das sich langfristig binde. Die Bewerbungen für eine Laufbahn als Zeitsoldat seien demnach im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – um knapp drei Prozent auf rund 33.400.

Unterm Strich ist die Zahl der Bewerber für eine militärische Laufbahn – ob für den freiwilligen Wehrdienst oder als Zeitsoldat – allerdings gesunken. Und zwar von 44.533 auf 43.512. 

„Es ist eine höllenschwere Aufgabe, die Personalzahl nach oben zu biegen“, so der Wehrbeauftragte des Bundestags, Hans-Peter Bartels (SPD). Die Konjunktur laufe einfach gut. Während die Polizei in den Ländern auf Lebenszeit Leute einstelle, biete die Bundeswehr Zeitverträge an. Man müsse noch mehr Anreize schaffen.

  • 13.10.2017
  • 05:47 Uhr

Bundeswehr kassiert reichlich Kritik für Netzserie

Acht Soldaten werden bei ihrem Auslandseinsatz in Mali begleitet.

Es ist der gefährlichste Auslandseinsatz der Bundeswehr: die UN-Friedensmission in Mali. Erst im Juli starben dort zwei deutsche Soldaten bei einem Hubschrauber-Absturz. Trotzdem wurden dort nun acht Soldaten mit der Kamera begleitet – für die neue Internet-Serie der Bundeswehr mit der um Nachwuchs geworben wird. Allerdings nicht ohne Kritik. Mehr dazu seht ihr im Video!

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