• 18.06.2017
  • 16:21 Uhr

Bombendrohung am Stuttgarter Flughafen

Drei Passagiere gerieten in Streit und es sei zu "unklaren Äußerungen" gekommen.

Archiv: Das Vorfeld des Stuttgarter Flughafens von oben.

Am Sonntag kam es zu einem Großalarm am Stuttgarter Flughafen, wegen einer Bombenwarnung. Es handelte sich um einen Flieger der Bulgaria Air, der mit 180 Passagieren an Bord nach Warna fliegen sollte. Der Flieger wurde sofort, samt Gepäck, geräumt und von Sprengstoffexperten untersucht. Die Bombenwarnung stellte sich als Fehlalarm heraus.

Grund für den Verdacht war ein Streit zwischen Passagieren kurz vor dem Boarding. Dabei soll einer dem anderen vorgeworfen haben, einen Anschlag auf das Flugzeug zu planen. Ein anderer Passagier hatte das alarmierende Gespräch mitbekommen und teilte der Bundespolizei vor Ort mit, dass ein Fluggast vorhat, einen Bombenanschlag auszuüben. Ein Sprecher sagte: „Angesichts der weltpolitischen Lage und der Art, in der uns der Passagier begegnete, mussten wir die Drohung ernst nehmen“. Nachdem alle Gepäckstücke und der gesamte Maschinenraum durchsucht wurde, gaben die Beamten Entwarnung.

Inzwischen sind die Fluggäste wohl nach Warna abgehoben, um dort einen sonnigen Urlaub zu verbringen – hoffentlich ohne Zwischenfälle. Ob die drei Streithähne die für den Großalarm gesorgt hatten mit an Bord der Maschine sind, ist nicht bekannt.

 

 

 

 

 

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