• 17.05.2018
  • 15:19 Uhr

Bier ist nicht „bekömmlich“…

… sagt der Bundesgerichtshof und beendet einen jahrelangen Streit um Bier.

Wegen eines kleinen Wörtchens auf diesem Etikett verhandelte heute der BGH.

Seit Jahrzehnten wirbt eine Brauerei im Allgäu damit, ihr Bier sei „bekömmlich“.

Dieses Wörtchen hat es heute bis vor den Bundesgerichtshof geschafft. Dort entschieden die Richter heute: Die Brauerei darf mit dem Wort „bekömmlich“ nicht mehr werben. Das Wort sei eine gesundheitsbezogene Angabe, die nach EU-Recht für alkoholische Getränke (mit mehr als 1,2% Alkohol) verboten ist.

Die Brauerei aus Süddeutschland hatte seit den 30er Jahren im weitesten Sinn mit dem Wort „bekömmlich“ geworben. Bereits 2015 erwirkte der Verband Sozialer Wettbewerb eine einstweilige Verfügung gegen die Brauerei aus Leutkirchen und untersagte ihr damit die Werbung mit dem Begiff.

Daraufhin schwärzte die Brauerei auf rund 30.000 Etiketten das Wort von Hand mit Filzstiften. Außerdem legte sie Berufung gegen das Verbot ein.

Der Bierstreit schaukelte sich so hoch, dass er letztendlich heute vor dem Bundesgerichtshof landete. Und dort entschieden die Richter: Bier ist nicht bekömmlich. Und die Etiketten ab heute endgültig verboten.

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