• 10.01.2018
  • 15:28 Uhr

715.000 Euro mit Fake-Unfallfotos

Die mutmaßlichen Betrüger reichten bei Versicherungen manipulierte Bilder von beschädigten Autos ein.

Die sechs Männer sollen über mehrere Jahre Autounfälle erfunden und über Versicherungen abgerechnet haben.

In Bonn hat heute ein spektakulärer Prozess begonnen. Eine kriminelle Bande soll über sechs Jahre reihenweise Autounfälle erfunden und diese über Versicherungen abgerechnet haben.

Die Masche der Betrüger

Die mutmaßlichen Täter, die zwischen 34 und 62 Jahren alt sind, reichten bei Versicherungen Fotos von beschädigten Fahrzeugen ein. Diese fälschten sie vorab mit einem Bildbearbeitungsprogramm. Anschließend schätzte ein Gutachter die Fake-Fotos ein und ermittelte so die Summe der Schäden, bevor die Protokolle dann zu Versicherungen gesendet wurden. Bei mindestens 102 Fällen soll die miese Aktion gelungen sein.

Laut der Staatsanwaltschaft soll sich die Schadenssumme auf etwa 715.000 Euro belaufen. Die Anklage lautet auf schweren Bandendiebstahl in 102 Fällen, darunter 20 Versuche.

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