• 12.07.2018
  • 15:44 Uhr

Dank Haustürschlüssel: Jogger im Koma identifiziert

Seit vier Monaten wusste niemand, wer er ist.

Jogger

Im März stürzte er in Berlin beim Joggen – heute, vier Monate später, wurde er identifiziert: Der Mann im Koma ist 74 Jahre alt, Deutscher mit iranischen Wurzeln, lebt allein in der Brandenburgischen Straße in Berlin-Wilmersdorf.

Die Identifizierung klappte auf total ungewöhnliche Art und Weise: Ein Nachbar erkannte in der Zeitung den Wohnungsschlüssel des Joggers. Den hatte er am 13.März bei seiner Laufrunde im Volkspark Wilmersdorf dabei gehabt. Eine Polizeisprecherin sagt: Der Nachbar habe „festgestellt, dass diese seinen eigenen Wohnungsschlüsseln ähnelten. Er meldete sich in der Vermisstenstelle des Landeskriminalamts, dem Hinweis wurde nachgegangen und dabei tatsächlich die Wohnung des Verletzten entdeckt.“

Wohnungsschlüssel
Entscheidend bei der Identifizierung: Der Wohnungsschlüssel des Joggers.

Erst am Dienstag hatte die Polizei mit einer einzigartigen Aktion versucht, den Jogger zu identifizieren. Sie schickte zehn Polizeischüler los und die probierten in der Umgebung des Parks rund 1.000 Schlösser aus, um festzustellen, ob der Mann dort wohnt. Er selbst liegt im Wachkoma, kann aber nicht sprechen.

Die Polizei will nun versuchen, die Angehörigen des 74-Jährigen zu finden. Dazu kontaktiert sie iranische Botschaft. Außerdem die Betreuerin des Kranken.

  • 11.07.2018
  • 14:32 Uhr

Mann im Koma: Polizei probiert Schlüssel aus

Hoffentlich öffnet sich bald eine Haustür!

Der Mann liegt im Wachkoma. Er öffnet gelegentlich die Augen, aber er spricht nicht.

Im Fall des unbekannten Joggers, der seit vier Monaten im Koma liegt, hat die Polizei in Berlin mit „Haustür-Ermittlungen“ begonnen.

Der durchtrainierte Senior im Alter zwischen 60 und 70 Jahren war am 13. März 2018 im Berliner Volkspark Wilmersdorf beim Joggen zusammengebrochen und ins Koma gefallen.

Er trug nichts bei sich bis auf ein Armband mit 15 Euro und zwei Schlüssel. Einer davon ein soll ein Haustürschlüssel sein. Das vermutet jedenfalls eine von der Polizei befragte Hausverwaltung.

Weil alle anderen Fahndungsmaßnahmen nicht gefruchtet haben, suchen nun seit gestern Berliner Polizeischüler in einem Radius von 200 Metern um den Volkspark Wilmersdorf Haus für Haus ab und probieren Schlüssel aus.

Das ist ganz simpel: Zwanzig Schüler testen jede Haustür. Gestern gab es noch keinen Treffer. Darum geht es heute weiter.

Ein Polizeisprecher berichtete dem Berliner „Tagesspiegel“, dass der Unbekannte, der derzeit in der Berliner „Charité“ liegt, ab und an die Augen öffnen, sich aber nicht artikulieren könne. Er liegt damit im Wachkoma.

  • 10.07.2018
  • 15:19 Uhr

Wo wohnt dieser Mann?

Mit einer ungewöhnlichen Fahndungsmethode hofft die Polizei jetzt auf Hinweise.

Mit diesem Foto sucht die Polizei nach Hinweisen zu dem Mann.

Seit Monaten liegt dieser Mann bereits im Koma und seit Monaten sucht die Polizei dringend nach Hinweisen zu dem Unbekannten. Seit heute mit einer ungewöhnlichen Maßnahme.

Der Mann zwischen 60 und 70 Jahren war am 13. März 2018 im Berliner Volkspark Wilmersdorf beim Joggen zusammengebrochen. Seitdem liegt er im Koma. Doch weil er außer zwei Schlüsseln keine Habseligkeiten bei sich hatte, sucht die Polizei mit Bildern nach Zeugen oder Angehörigen des Mannes.

Heute nun ergriff die Polizei eine weitere ungewöhnliche Methode. Es wird geprüft, ob die Schlüssel die der Mann bei sich hatte, zu Türen von Wohnungen in der Umgebung des Volksparks in Wilmersdorf passen.

Zehn Polizeischüler laufen die Häuser rund um den Volkspark Wilmersdorf ab und probieren mit den Schlüsseln jede Haustür aus.

 

 

Polizei Berlin

 

Polizei Berlin
Einer der Schlüssel, die der Mann bei sich hatte.

 

Polizei Berlin

 

Hinweise nimmt die Vermisstenstelle in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664-912444 entgegen.

 

 

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