• 15.06.2018
  • 15:59 Uhr

13-Jährige entdeckte Vergewaltiger auf Facebook

Im Fall der Gruppenvergewaltigung eines Mädchens in Velbert hat das Opfer tapfer selbst nach den Tätern gesucht.

In diesem Waldstück in Velbert geschah die grausame Tat.

Nach dem schweren sexuellen Missbrauch an einer 13-Jährigen in Velbert bei Wuppertal ist das Opfer seinen mutmaßlichen Peinigern selbst auf die Spur gekommen. „Das Mädchen hatte das Gefühl, einen der Täter irgendwo schon einmal gesehen zu haben“, sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft heute. „Sie hat dann auf Facebook in allen möglichen Gruppen nach ihm gesucht und ist dabei fündig geworden.“ Auf einem Foto habe sie ihn wiedererkannt.

Zwar habe der Schüler seinen Facebook-Account unter falschem Namen geführt, sein Foto sei aber an alle Streifenpolizisten in Velbert verteilt worden. „Dann hat es nicht lange gedauert, bis er einer Streife über den Weg lief.“ Seine Festnahme sei „ein Volltreffer“ gewesen: „Er hatte sein Handy dabei, auf dem ein Filmmitschnitt des Verbrechens gespeichert war.“ Damit konnten dann auch die übrigen Verdächtigen im Umfeld des Jugendlichen ermittelt werden. Mindestens acht Jugendliche aus Bulgarien sollen die 13-Jährige in einen Wald gezerrt und missbraucht haben.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatte die Gruppe das Mädchen und seine Freundinnen zunächst in einem Velberter Freibad belästigt. Als die 13-Jährige dann allein nach Hause ging, hätten die Jungen sie verfolgt. In dem nahe gelegenen Wald wurde sie dann vergewaltigt. Eine Spaziergängerin hatte das Mädchen aus den Händen der Gruppe gerettet.

Beweislage laut Ermittlern erdrückend

Sechs Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft. Zwei weitere sollen sich mitsamt ihren Familien abgesetzt haben. Es gebe DNA-Spuren, Aussagen des Opfers, der Spaziergängerin und das beschlagnahmte Handy mit dem Film. Die Tat hatte sich bereits am 21. April ereignet.

  • 14.06.2018
  • 14:54 Uhr

13-Jährige missbraucht: Teenager setzen sich mit Familien ab

Die Fahndung läuft weiter.

Mitten im Wald steht das Parkbad Velbert. Auf dem Weg nach Hause geschah die Tat.

Nach dem schweren Missbrauch eines 13-jährigen Mädchens in Velbert haben sich offenbar zwei der insgesamt acht mutmaßlichen Täter mit ihren Familien ins Ausland abgesetzt. Das hält die Staatsanwaltschaft aktuell für eine plausible Erklärung: Die Wohnungen der Familien stehen leer.

Die mutmaßlichen Täter und ihre Familien stammen aus Bulgarien. Die sechs weiteren Täter sind bereits in U-Haft, alle sind zwischen 14 und 16 Jahren alt. Nach den zwei flüchtigen Tätern werde weiterhin gefahndet.

Bereits im April hatten sich die acht Jugendlichen nach einem Freibadbesuch an der 13-Jährigen vergangen. In einem Waldstück wurde sie vergewaltigt, die Tat wurde mit dem Handy gefilmt. Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Tat erst jetzt öffentlich gemacht, weil das Opfer stark traumatisiert war.

  • 13.06.2018
  • 19:45 Uhr

13-Jährige von acht Jungen missbraucht

Die Täter filmten die Vergewaltigung mit dem Handy.

Acht Jugendliche sollen in Velbert in Nordrhein-Westfalen eine 13-Jährige in einem Wald missbraucht haben. Die Tat wurde bisher nicht öffentlich gemacht, um das Opfer zu schützen. Das teilte die Staatsanwaltschaft Wuppertal mit.

Die Tat ereignete sich bereits am 21. April. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten die Jugendlichen das Mädchen und ihre Freundinnen zunächst in einem Freibad belästigt. Auf dem Weg nach Hause hätten die Jungen die 13-Jährige in einen Wald gezerrt und missbraucht. Zwei Jugendliche sollen das Mädchen aktiv vergewaltigt haben, weitere hätten die Tat gefilmt und beobachtet. Die mutmaßlichen Täter sind alle zwischen 14 und 16 Jahren alt.

„Sie sind, man muss es so sagen, über das Mädchen hergefallen“, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft. Als eine Frau die Jugendlichen zur Rede stellte, hätten sie die Flucht ergriffen.

Sechs der acht Jugendlichen sind in Haft, zwei haben sich womöglich ins Ausland abgesetzt. Bei allen Jugendlichen handele es sich um EU-Ausländer, die wie das Opfer alle in Velbert wohnen.

Die Beweislage ist laut Staatsanwaltschaft eindeutig, da die komplette Tat mit dem Handy gefilmt wurde.

Alles, was wir bisher zur Tat wissen, seht ihr im Video.

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