• 17.05.2017
  • 19:55 Uhr

Mutter ermordet? 14-Jährige in U-Haft

Polizisten fanden die Tatwaffe in der Wohnung ihres Freundes.

Eine 14-Jährige aus Niedersachsen steht nach dem Tod ihrer Mutter zusammen mit einem 15-jährigen Jungen unter Mordverdacht. Gegen das Mädchen und den ein Jahr älteren Jugendlichen aus dem Ort Varel bei Wilhelmshaven wurde am Dienstag Untersuchungshaft wegen gemeinschaftlich begangenen Mordes angeordnet.

Polizei und Staatsanwaltschaft machten unter Hinweis auf das Alter der Verdächtigen und wegen der laufenden Ermittlungen bisher keine näheren Angaben zum Motiv und zum Tathergang. „Es laufen noch diverse Maßnahmen wie die intensive Spurensuche und -auswertung“, sagte eine Polizeisprecherin. Dazu gehörten auch weitere Vernehmungen und Befragungen.

Polizisten hatten die leblose und mit mehreren Stichen verletzte 39 Jahre alte Frau in der Nacht zum Montag in einem Mehrfamilienhaus gefunden. „Die mutmaßliche Tatwaffe, ein Messer, wurde noch am Montagabend im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen in der Wohnung des 15-Jährigen entdeckt“, sagte eine Polizeisprecherin.

Wer zum Zeitpunkt einer Straftat 14, aber noch nicht 18 Jahre alt ist, wird in Deutschland nach dem Jugendstrafrecht behandelt. Dabei ist Erziehung der Grundgedanke, Jugendliche gelten nur als bedingt strafmündig. In einem Prozess prüfen Sachverständige meist, ob junge Angeklagte reif genug sind, um das Unrecht einer Tat einzusehen. Noch jüngere Kinder unter 14 Jahren können nach deutschem Strafrecht nicht für ein Verbrechen bestraft werden.

  • 16.05.2017
  • 22:54 Uhr

14-Jährige soll Mutter erstochen haben

Ein 15-Jähriger soll ihr bei der Tat geholfen haben.

Symbolbild

Eine 14-Jährige aus Varel in Niedersachsen wird verdächtigt, gemeinsam mit einem ein Jahr älteren Jugendlichen ihre Mutter erstochen zu haben. Polizisten hatten die leblose 39-Jährige in der Nacht zu Montag in einem Mehrfamilienhaus entdeckt. Der einberufene Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen, laut Gerichtsmediziner wurde sie mit mehreren Messerstichen getötet.

Die mutmaßliche Tatwaffe fanden die Beamten bei einer Durchsuchung in der Wohnung des 15-Jährigen. Ob es sich bei ihm um den Freund der Tochter handelt, ist noch nicht bekannt.

Die beiden wurden am Dienstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg einem Haftrichter vorgeführt. Zu Motiv und Ablauf der Tat will die Polizei wegen der laufenden Ermittlungen zur Zeit noch nichts sagen.

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